ESAVOBOR, 2011 - 2012
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Die Rekonstruktion der Vergangenheit liegt in den Händen der Archäologie, welche die Fragmente einer vergangenen Epoche zu einem großen Ganzen kombiniert. Dieses Prinzip bildet die Grundlage für die Skulptur Esavobor, bei der Nick Ervinck, ganz im Sinne des Konstruktivismus, eine alte römische Amphore zunächst gedanklich in ihre Einzelteile zerlegt, um sie dann mittels der neuzeitlichen Elemente eines sich transformierenden Roboters wieder miteinander in Verbindung zu bringen und dadurch eine Synthese zwischen Altertum und Moderne zu bilden.

Esavobor ist somit eine Skulptur im Wandel. Im Gegensatz zur Archäologie stellt die Kunst an dieser Stelle die Welt nicht mehr so dar, wie sie war, sondern erfindet sie vollständig neu. Dank 3D-Computertechnologie und 3D-Druck ist es möglich, eine Begegnung zwischen einem altertümlichen Objekt und einer möglichen digitalen Zukunft zu arrangieren und somit einen konstruktiven Dialog zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, zwischen Handwerk und Technik und zwischen der virtuellen und der realen Welt zu initiieren.

Designer: Nick Ervinck

  • 3D-gedruckte Skulptur (FDM)
  • Maße: B 45, H 61, T 53
  • Material: Kunststoff
  • Edition: 5 + AP
  • Laufende Nummer: 1

Nick Ervinck

Angeregt und inspiriert durch die Spannung aus digitalen und physischen Schaffensprozessen erforscht Nich Ervinck die Grenzen verschiedenster Ausdrucksformen. Studio Nick Ervinck setzt Werkzeuge und Techniken neuer Medien ein, um das ästethische Potential von Skulpturen, 3D-Druck, Animationen, Installationen, Architektur und Design zu erforschen. Durch die unterschiedlichen Vorgehensweisen wird ein faszinierender Umgang mit Raum warnehmbar. Nick Ervinck konzentriert sich nicht allein auf die Skulptur, er hinterfragt ebenso deren räumliche Positionierung, deren unmittelbar Erscheinung und die Ausgestaltung des Raums. Kurz, Ervincks Arbeit pendelt zwischen Statik und Dynamik und erkundet dabei neue virtuelle bzw. utopische Regionen.

Die Arbeiten von Nick Ervinck waren Teil zahlreicher nationaler und internationaler Gruppen-Ausstellungen und wurden gezeigt bei: Ars Electronica Linz, Beelden aan Zee Den Haag, Bozar Brussels, Laboral Gijon, MOCA Shanghai, MARTa Herford, Kunstverein Ahlen, Zebrastraat Ghent, HISK Ghent, Vrijstaat O./Freestate Ostend, Superstories Hasselt, BrakkeGrond Amsterdam, MAMA Rotterdam, Hermitage Amsterdam, Ron Mandos Amsterdam, Creative World Biennale Rio De Janeiro und Oklahoma sowie Highlight San Francisco.

 
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