Michiel, van der Kley

 

Der niederländische Designer Michiel van der Kley ist 1962 geboren und entwirft Möbel seit 1989. Seine Designs wurden bereits von vielen namhaften Möbelherstellern umgesetzt. Er ist Gewinner internationaler Designawards und beschäftigt sich seit 2012 mit 3D-Druck. Sein neuestes Projekt ist das Leuchtenkonzept „Bob´s your Uncle“, das er während der Möbelmesse in Mailand vorstellte und das es nun bei Voxelworld gibt.

 

Nicolas, Hussey

 

Der in Argentinien geborene Industrie-Designer Nicolas Hussey lebt und arbeitet in Buenos Aires. Seine innovativen Entwürfe sollen „ehrlich sein“, wie er sagt, was nicht zuletzt wohl seine Wurzeln darin hat, dass es für ihn kein faszinierenderes Erlebnis gibt, wenn seine Objekte und Ideen Realität werden, indem er neue Materialien und Technologien (z.B. 3D-Druck) kombiniert. Dabei ist es seine Überzeugung, dass gutes „Design-Handwerk“ kombiniert mit der neuesten Technik die Grenzen im Design verschiebt und so neue Leitbilder in der Gestaltung schafft. In seiner Laufbahn als Designer war er an vielen Schnittstellen des Design-Prozesses vom Design selbst bis hin zur Produktfertigung tätig. Auf diese ganzheitlichen Erfahrungen aufbauend, fühlt er sich tägliche herausgefordert, neue herausragende Lösungen zu finden.

 

Soomeen, Hahm

 

Designerin Soomeen Hahm, die in London lebt und arbeitet, studierte Architektur in China und England. Seit ihrem Abschluss hat Soomeen an zahlreichen internationalen und britischen Fakultäten in Seminaren und Workshops mit dem Schwerpunkt Computational Design gelehrt, unter anderem an der renommierten Bartlet School of Architecture, University College London. Sie konzentriert sich in Ihrer Forschung auf Computerprogramme, die generatives und auf mathematischen Formeln beruhendes Design ermöglichen. Zudem beschäftigt Sie sich in Ihrer Forschung u.a. mit dem Verhalten natürlicher Systeme, Robotik und digitalen Produktionsverfahren. Die Architektin hat seit 2011 ein eigenes Designbüro. Davor arbeitete sie in den Design- und Architektur-Büros der weltberühmten Architektin Zaha Hadid.

 

Kyttanen, Janne

 

Janne Kyttanen (geboren am 13. März 1974 in Finnland) ist ein digitaler Bildhauer, der in unterschiedlichsten Disziplinen arbeitet, wobei der 3D-Druck, die virtuelle und die sogenannte “erweiterte Realität” (augmented reality) im Zentrum seines Schaffens stehen. Laut “Design 100” des Time Magazins zählen die Arbeiten von Janne Kyttanen zu den weltweit Einflussreichsten im Bereich Design. Er ist bestens bekannt für seine revolutionären Produktkonzepte im Bereich 3D-gedruckter Leuchten, Schuhe, Elektrogeräte, Möbel und vieler weiterer kommerzieller Anwendungsfelder. In Zusammenarbeit mit Juri Evenhuis entwickelte er schon im Jahr 2000 das erste, vollständig 3D-gedruckte Kleid der Welt.

Gleichzeitig zählt Janne Kyttanen aber auch zu den einflussreichsten Design-Künstlern seiner Generation. Seine Werke wurden umfangreich ausgestellt und Teil permanenter Design-Sammlungen in führenden Galerien und Museen rund um die Welt, einschließlich Museum of Modern art (New York), Fashion Instutute of Technology (New York), Museum of Art and Design (New York) und dem Vitra Design Museum.

Auswahl aktueller Ausstellungen
Design Miami/Basel (Basel, Switzerland), 2016
Collective NY (New York, USA), 2016
Design Shanghai (Shanghai, China), 2016
Art Basel / Design Miami (Miami, USA), 2015

 

Bitonti, Francis

 

Mit seiner Mischung aus computerbasierten Designtechniken und innovativen Fertigungstechnologien verwischt der Designer Francis Bitonti die Linie zwischen Design und Technologie, um eine neue Formsprache zu entwickeln. Die Arbeiten von Francis Bitonti sind in zahlreichen prestigeträchtigen Institutionen ausgestellt worden, wie z. B. dem Cooper-Hewitt Smithsonian Design Museum und dem Museum of Arts and Design in New York. Mit seinem, für die Modeikone Dita von Teese 3D gedruckten Kleid erschien er umfassend in der Presse und erhielt dafür zahlreiche Auszeichnungen und eine große Aufmerksamkeit, als es im ACE Hotel in New York präsentiert wurde. Seine Arbeiten wurden bereits in Wired, The New York Times, Fast Company und dem Wall Street Journal international publiziert.

Aktuell lebt und arbeitet Francis Bitonti in New York.

 

 

Dean, Lionel Theodore

 

Der Produktdesigner Lionel T. Dean erforschte während der letzten zehn Jahre das kreative Potential digitalen Designs in Kombination mit neuen Herstellungsverfahren und nimmt heute einen weltweiten Spitzenplatz im Kunst- und Design-Bereich des 3D-Drucks ein. Mittels mathematischer Algorithmen nutzt Lionel T. Dean den virtuellen Bereich als seine kreative Spielwiese und kreiert lebendige Entwürfe, die auf Basis dieser Algorithmen so lange entstehen und vergehen, bis der mathematische Prozess gestoppt wird. Die daraus entstehenden, einmaligen Objekte sind weder vertraut noch fremd, zeigen eine Form von Struktur, aber trotzen den Mustern der von Menschen gemachten Welt – die Flora und Fauna einer außerirdischen Landschaft.

2002 gründete er sein Studio „FutureFactories“, das sich exklusiv auf 3D-Druck konzentriert. FutureFactories hat großen Erfolg und produziert eine Reihe ikonischer Designs, die von Galerie-Stücken bis hin zu Handelsprodukten namhafter Hersteller reichen. Museen wie das MoMA (The Museum of Modern Art in New York) und das DHUB (Disseny Hub Barcelona) haben Objekte seiner Arbeit in ihre permanente Sammlung aufgenommen. Im Jahr 2008 kam das Objekt Tuber9 sogar in die Highlight-Kollektion des Museums, die die 250 wichtigsten Ankäufe seit 1980 umfasst.

Blatella Cuore Faberge Palavi
 

Ervinck, Nick

 

Angeregt und inspiriert durch die Spannung aus digitalen und realen Schaffensprozessen erforscht Nich Ervinck die Grenzen verschiedenster Ausdrucksformen. Er setzt dazu Werkzeuge und Techniken der neuen Medien ein, um das ästhetische Potential von Skulpturen, 3D-Druck, Animationen, Installationen, Architektur und Design zu erforschen. Durch die unterschiedlichen Vorgehensweisen wird ein faszinierender Umgang mit dem Thema „Raum“ wahrnehmbar. Nick Ervincks Arbeit pendelt dabei zwischen Statik und Dynamik und erkundet neue virtuelle bzw. utopische Regionen.

Die Arbeiten von Nick Ervinck waren Teil zahlreicher nationaler und internationaler Gruppen-Ausstellungen und wurden gezeigt bei: Ars Electronica Linz, Beelden aan Zee Den Haag, Bozar Brussels, Laboral Gijon, MOCA Shanghai, MARTa Herford, Kunstverein Ahlen, Zebrastraat Ghent, HISK Ghent, Vrijstaat O./Freestate Ostend, Superstories Hasselt, BrakkeGrond Amsterdam, MAMA Rotterdam, Hermitage Amsterdam, Ron Mandos Amsterdam, Creative World Biennale Rio De Janeiro und Oklahoma sowie Highlight San Francisco.

 

WertelOberfell

 

Vor der Gründung ihres gemeinsamen Design-Büros mit Sitz in München und Berlin im Jahr 2007, studierten Gernot Oberfell (1975) und Jan Wertel (1976) an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart, und arbeiteten mehrere Jahre für Ross Lovegrove in London.

Ihre Arbeiten reichen von Möbeln, Leuchten, Schmuck, Industrieprodukten bis hin zu experimentellen Einzel- und Forschungsstücken. Gernot und Jan teilen ein starkes Interesse an neuen Technologien und Herstellungsprozessen. In einem frühen Stadium ihrer beruflichen Laufbahn entdeckten sie die Möglichkeiten von Computer Aided Design für ihren Gestaltungsprozess - Software wird nicht nur als alltägliches Umsetzungswerkzeug benutzt, sondern durch das Experimentieren eine Quelle der Inspiration.

Ihre Arbeiten verbinden dieses Experimentieren mit der Logik und Schönheit von organischem Design und der Realität vom klassischem Produktdesign, eine materialgerechte Gestaltung, sinnvollen Herstellungsprozessen und guter Ergonomie.

Sammlungen:

  • Metropolitan Museum of Art, New York
  • Victoria & Albert Museum, London
  • Montreal Museum of Fine Arts

Awards:

  • 2007 ProDeco Design Award
  • 2010 Top Design Award
  • 2015 Must Have Design Award
  • 2016 Red Dot Design Award – Kategorie Büro

    

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